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Automatisches Parken

Dolphin parking

Technik

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Hubwerke

Die Hubwerke in einem automatischen Parkhaus sollen sehr leistungsfähig sein. Die Liftanlage ist das Herz des Parkhauses. Die Hubwerke müssen große Massen mit hoher Geschwindigkeit  transportieren und insbesondere auch positionieren können. Speziell für diese Funktion hat Dolphin Parking ein Schraubhubwerk entwickelt, das diesen Anforderungen entspricht.

Das Schraubhubwerk bewegt sich mit Elektromotoren formschlüssig entlang von Gleitschienen hoch und runter, ohne dass dabei Kabel oder hydraulische Zylinder benutzt werden. Dass macht eine genaue, lastenabhängige Positionierung möglich.

Diese Konstruktion macht die Hubwerke auch sehr sicher. Ein freier Fall ist nicht möglich. Zudem sind die Hubwerke mit Stillstandbremsen und Notbremsen ausgerüstet, die bei der 1,15-fachen Maximalgeschwindigkeit wirken. Bei einer Notbremsung werden die Motoren gleichzeitig abgeschaltet. Die Hubwerke werden durch Sensoren überwacht.

Durch die einfache Konstruktion bieten die Hubwerke viel Sicherheit und brauchen wenig Wartung.

Das zulässige Höchstgewicht pro Achse beträgt 1.500 kg, bei einem Gesamtgewicht von 2.500 kg. Bei höchster Belastung liegt die maximale Höchstgeschwindigkeit bei 0,8 m/s.

Die selbsttragenden Hubwerke brauchen weder Dachaufbau noch Grube, sondern lediglich ca. 0,50 m Für Technik unter dem untersten Stockwerk. Sie benötigen auch keinen Maschinenraum, da die Steuerung des Hubwerkes in die Steuerung des übrigen Parkhauses integriert ist.

 

Verschiebewagen 

Die Shuttles sind die Transportplattformen zwischen den Aufzügen und Abstellplätzen. Die Shuttles transportieren die Autos in horizontaler Richtung zu ihren Parkplätzen. Auf die Shuttles sind Förderbänder montiert, womit die Autos zu und aus ihren Abstellplätzen transportiert werden. Abhängig von der Konfiguration des Parkhauses befindet sich auf jedem Hubwerk oder auf jedem Geschoss ein Shuttle. Mit dessen Hilfe kann die Steuerung des Parkhauses jede Parkposition gezielt anfahren.

Die Shuttles werden mit Elektromotoren angetrieben und haben eine Maximalgeschwindigkeit von 1 m/s. In jeder Position werden die Shuttles durch Sensoren überwacht.

Bei einem turmförmigen Parkhaus befindet sich der Shuttle immer auf dem Hubwerk. Der Shuttle ist dreh- und verschiebbar, damit er jeden Abstellplatz rundum erreichen kann.

 

 

Einfahrbox

Mit viel Licht und Raum werden die Einfahrboxen zu angenehmen sicheren Räumen gemacht. Die Einfahrbox bietet genügend Platz zum Aussteigen. Sie bildet eine Schleuse mit einem Lifttor auf der Innenseite und einem Einfahrtor auf der Außenseite. Vor dem Innentor ist ein mechanischer Auffahrschutz angebracht, welcher mit dem Öffnen des Innentores weggefahren wird.

Die Ampel zeigt die leere Einfahrbox an. Somit ist die Suche nach einem Abstellplatz nicht mehr nötig. Beim Einparken fährt man seinen Wagen auf die Förderbänder der Einfahrbox, bis mit Hilfe der optischen Signalanlage die richtige Position erreicht wird. Das Innentor ist dann geschlossen. Nach der Signalanzeige "fertig" verlässt der Fahrer sein Auto und die Einfahrbox. Jetzt wird das Außentor geschlossen.

Zum klaren Verständnis für den Fahrer ist die Einfahrbox mit Illustrationen und Texten versehen. Mittels einer patentierten Erfindung wird kontrolliert, ob das Auto mit angezogener Handbremse hinterlassen worden ist. Wenn das Außentor geschlossen ist, wird der Raum auf Abwesenheit von Personen geprüft und das Fahrzeug für den Abtransport freigegeben.

Die Einfahrbox ist mit einer Auto-Profilkontrolle für Breite, Höhe und Länge ausgerüstet. Hierbei wird auch auf Anhängerkupplungen, Wohnwagenspiegel, Antennen, usw. geachtet.

 

Ausfahrbox

Das Ticket des Parkers zeigt immer deutlich die Nummer der Ausfahrbox, in der sein Auto bereitsteht. Suchen gehört zur Vergangenheit. Die Ausfahrbox bildet eine Schleuse mit einem Lifttor auf der Innenseite und einem Ausfahrtor auf der Außenseite. Das Innentor ist immer geschlossen, wenn sich Personen in der Box befinden. Bevor das Tor geöffnet wird, wird der Raum auf Anwesenheit von Personen überprüft. Das Auto wird selbstverständlich in Fahrtrichtung für den Benutzer bereitgestellt. Die Ausfahrbox bietet genügend Raum zum Einsteigen für Fahrer und Fahrgäste.

Bei mehreren Boxen ist es möglich, die Ein- und Ausfahrboxen zu kombinieren und zu wechseln.

Abhängig der Situation und dem Wunsch des Parkhausbetreibers werden die Boxen z.B. mit Ticketautomaten, Codes, Chipknips und auch mit Bedienung aus der Wohnung versehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Abstellplätze

Alle Abstellplätze sind mit Förderbändern versehen, die immer via Andocken (mechanisch) angetrieben werden. Diese Antriebsweise hat den Vorteil, daß die Abstellplätze passiv sind. Die Förderbänder sind stromlos und es kann keine Eigenbewegung erfolgen. Aus Sicherheitsgründen sind die Fördenbänder mit einem Gefälle nach vorne versehen. Somit können die Autos durch einen mechanischen Endstop vorne abgefangen werden

Bei dem Entwurf des Parkhauses haben wir absichtlich kein Palettensystem gewählt, weil das ständige bewegen der Paletten zu viel Zeit und Technik kostet. Unserer Ansicht nach bringen Förderbänder mehr Sicherheit. Bei Dolphin Parking ist ein neues System entwickelt worden, dass die gleiche Sicherheit bietet wie die Förderbänder, aber finanzielle Vorteile hat. Aus patentrechtlichen Gründen ist zur Zeit eine nähere Erläuterung nicht möglich.

Unter jedem Abstellplatz werden Öl, Wasser und Schmutz aufgefangen, damit die darrunterstehenden Autos nicht verschmutzt werden.

Vor Ort finden die jeweiligen gültigen, gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzvorschriften Anwendung.

 

Steuerung

Das Parkhaus funktioniert automatisch 24 Stunden am Tag. Theoretisch ist die Anwesenheit von Personal nicht nötig. Ein optionaler Notstromaggregat kann bei einem Stromausfall einen weiteren Betrieb des Parkhauses gewährleisten.

Mit der Computersteuerung ist im Prinzip alles möglich:

  • Reservierung über Internet

  • Autos abstellen in Pufferzonen (Kurzzeitparker)

  • Abruf der Autos aus anliegenden Wohnungen

Stahlkonstruktion

Die Stahlkonstruktion ist selbsttragend. Die Förderbänder sind in die Böden integriert und sind deshalb sehr dünn. Damit wird erreicht, dass auch die Stockwerke weniger hoch sind.

Die Stahlkonstruktion des Parkhauses ist in Modulbauweise erstellt und ist somit ab- und aufbaubar. Anders gesagt: Das Parkhaus ist "mobil" und erweiterungsfähig.

 

 Dolphin Parking Solutions . Furkapas 8 . NL-5624 MD . Eindhoven .  T. +31(40)2647301 . F. +31(40)2548422 . E. mailto:info@dolphinparking.n